Jeder kennt das: beim ersten Entdecken einer weitläufigen Landschaft oder einer Silhouette lässt man den Blick über den Horizont schweifen, um sich die Landschaft zu erschließen. Insbesondere die Augen bewegen sich entlang des Horizonts. Das von mir verwendete Panoramaformat kommt den natürlichen Sehgewohnheiten sehr nahe. Die Bilder wirken lebendig, lassen dem Betrachter Raum zum entdecken, wie zum verweilen – vorausgesetzt Bildgröße und Betrachtungsabstand entsprechen den natürlichen Proportionen. Das Panoramaformat gepaart mit den Unschärfen der Camera obscura und dem schemenhaften Erscheinen bewegter Dinge durch die extremen Belichtungszeiten laden den  Betrachter zu einer Expedition ein, die Bilder mit Phantasie und Emotionen zu erkunden. Vom einzelnen Bild zum Gesamtkontext.